Hoh-Chi-Minh-Stadt, aus früheren Zeiten bekannt als Saigon, ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Wenn man einen ganz besonderen Eindruck von dieser Metropole bekommen will, mietet man sich am besten ein sogenanntes "Cyclo", die vietnamesische Variante der Rikscha. Auf diese Weise kann man zum Beispiel von einem der zahlreichen Märkte zum nächsten fahren und bekommt einen intensiven Eindruck von der vietnamesischen Lebensart. Kaufen Sie hier nichts, ohne zu handeln.
Im Norden Vietnams liegt die Fischerstadt Nah Trang. Der farbenprächtigste Hafen des Landes befindet sich hier. Er gehört natürlich ebenso zum Pflichtprogramm eines jeden Gastes, wie ein Besuch bei den Cham-Türmen, die ein wenig außerhalb der Stadt liegen und einen phantastischen Eindruck von der alten Hochkultur aus der Zeit des 7. Und 12. Jahrhunderts vermitteln. Und natürlich darf eine Bootsfahrt zu den idyllischen kleinen Inseln vor der Küste nicht fehlen.
Die Hauptstadt Hanoi schließlich fasziniert durch ihren morbiden Charme, die Häuser der Altstadt, die Heimat der Händler und Handwerker, sind vom Zerfall bedroht. Aber noch immer ahnt man beim Spazierengehen, daß einst ein strenges Zunftwesen das Viertel prägte. Daneben ist Hanoi aber auch das Zentrum der Literatur, nicht umsonst gilt die Stadt mit ihrer Nationalakademie, die im Jahre 1070 zu Ehren Konfuzius` erbaut wurde, als Ort der Dichter und Denker.