Vietnam - Land der Gegensätze

Floating Market in Can Tho

Vietnam ist ein außergewöhnliches Reiseziel. Den Besucher erwartet ein buntes Gemisch aus unterschiedlichen Baustilen, aus verschiedensten Sitten, Gebräuche und Religionen. Vietman ist das Land der Gegensätze, und es ist, obwohl erst seit kurzem für den Tourismus offen, ein Land, das durch seine Gastfreundlichkeit die Besucher schnell für sich einnimmt.
Rundreisen durch das Land werden von vielen deutschen Reiseveranstaltern angeboten.
Aber auch eine Individualreise ist ohne Sicherheits- oder andere Probleme möglich.
Zum Beispiel kann man sich für 3 $ täglich ein Motorrad mieten und so - ohne Reiseführer - die Freundlichkeit der Vietnamesen kennen lernen.
Ein freies Hotel zu finden ist kein Problem. Der Standard der Zimmer ist meistens sehr hoch. Brauchbare Unterkünfte kosten ab 10 US-$ für ein Doppelzimmer.


Tien River

Das Essen ist schmackhaft und sehr günstig. Bedingt durch die französische Vergangenheit, gibt es zum Frühstück auch überall frisches Baguette. In den Restaurants sind übrigens auch immer englische Speisekarten erhältlich. Die beste Küche findet man in Hanoi und Hue. Auf dem Land gibt es kleine Restaurants, in denen man Schlange, Bärentatzen, Rotwild und andere wilde Tiere probieren kann - wenn man mag.
In Vietnam gehen die Uhren anders. So haben sich hier noch viele alte Handwerke erhalten. Lassen Sie sich ein paar Schuhe per hand nach maß anfertigen, setzen Sie sich zu dem Meister und er wird Ihnen gern sein Handwerk erklären - nicht, weil Sie Tourist sind, sondern, weil das in Vietnam eben so ist.


Dünen in Phan Thiet

Hoh-Chi-Minh-Stadt, aus früheren Zeiten bekannt als Saigon, ist das wirtschaftliche Zentrum des Landes. Wenn man einen ganz besonderen Eindruck von dieser Metropole bekommen will, mietet man sich am besten ein sogenanntes "Cyclo", die vietnamesische Variante der Rikscha. Auf diese Weise kann man zum Beispiel von einem der zahlreichen Märkte zum nächsten fahren und bekommt einen intensiven Eindruck von der vietnamesischen Lebensart. Kaufen Sie hier nichts, ohne zu handeln.
Im Norden Vietnams liegt die Fischerstadt Nah Trang. Der farbenprächtigste Hafen des Landes befindet sich hier. Er gehört natürlich ebenso zum Pflichtprogramm eines jeden Gastes, wie ein Besuch bei den Cham-Türmen, die ein wenig außerhalb der Stadt liegen und einen phantastischen Eindruck von der alten Hochkultur aus der Zeit des 7. Und 12. Jahrhunderts vermitteln. Und natürlich darf eine Bootsfahrt zu den idyllischen kleinen Inseln vor der Küste nicht fehlen.
Die Hauptstadt Hanoi schließlich fasziniert durch ihren morbiden Charme, die Häuser der Altstadt, die Heimat der Händler und Handwerker, sind vom Zerfall bedroht. Aber noch immer ahnt man beim Spazierengehen, daß einst ein strenges Zunftwesen das Viertel prägte. Daneben ist Hanoi aber auch das Zentrum der Literatur, nicht umsonst gilt die Stadt mit ihrer Nationalakademie, die im Jahre 1070 zu Ehren Konfuzius` erbaut wurde, als Ort der Dichter und Denker.

Östlich von Hanoi liegt die Bucht des herabsteigenden Drachen. Früher, so erzählt es die Sage, war hier Festland. Aber als das Volk der Viets von Feinden bedroht wurde, kam ihnen ein Drache zu Hilfe, der nicht nur die Angreifer vertrieb, sondern gleichzeitig auch tiefe Scharten ins Land riß. Als er schließlich wieder ins Meer stieg, überfluteten die Wassermassen das Land. Deshalb ragen heute nur noch die 3000 Kalksteininseln aus dem Wasser.


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Dank an Nguyen Nam in Hanoi für seine guten Tips